Wie (un)gesund ist Fresubin und Fortimel?

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1. Einleitung

 

Die orthomolekulare Ernährungswissenschaft argumentiert, dass es keinen Unterschied zwischen einem "synthetischen" und einem "natürlichen" Nährstoffmolekül gibt. Nach dieser Theorie sind biologisch identische Moleküle aus chemisch hergestellten Vitaminen nicht von denen zu unterscheiden, die von Pflanzen und Tieren synthetisiert werden. Obwohl diese Theorie keine wissenschaftliche Begründung enthält und offensichtliche Mängel aufweist, wurde sie von der Schulmedizin übernommen. 

 

2. Völlegefühl 

Ein Mythos unter Ärzten ist, dass Trinknahrungen wie Fortimel und Fresubin leicht verdaulich sind. Dieser Irrglaube stammt von der simplizistischen Annahme, der Verdauungsprozess wäre nur die Aufspaltung der Nahrung in seine Bestandteile und könnte maschinell vorweg genommen werden. Das von den Herstellern und Konsumenten berichtete "Völlegefühl" beweist das Gegenteil. Dafür gibt es einige Erklärungsansätze, z.B. die verzögerte Magenentleerung von Trinknahrung, hormonelle Prozesse und der bittere Geschmack von Proteinhydrolysat. Aus diesem Grund werden die gleichen Trinknahrungen auch zur Gewichtsreduktion vermarktet, für eine Kaloriensteigerung und eine Gewichtszunahme sind sie sehr ungeeignet.

3. Toxizität

 

Trink- und Sondennahrung hat Nebenwirkungen wie Durchfall, Verstopfungen, Schwindelgefühle, Müdigkeit, Muskelkrämpfe, Übelkeit, Blähungen, Stimmungsschwankungen, Ödeme, irregulären Herzschlag, Ausschlag, Bauchschmerzen, Osteoporose, Diabetes, Haarausfall, Azidose, Dysbiose, Zahnverfall, Auswurf, Nierenkrankheiten und ungewollten Gewichtsverlust.

 

Das Journal of the American Medical Association entdeckte einen besorgniserregenden Trend in der modernen Forschung: Bestimmte synthetische Vitamine verursachen tatsächlich mehr Schaden als Nutzen. In 47 Studien mit über 180.000 Teilnehmern stellte JAMA fest, dass bestimmte Antioxidantien (Vitamin A, Vitamin E und Beta-Carotin) die Mortalität in der Allgemeinbevölkerung signifikant erhöhten. 

 

Sogenannte Neben-Wirkungen sind in Wirklichkeit verschleierte Vergiftungserscheinungen.

 

4. Niedrige Bioverfügbarkeit/Bioäquivalenz

 

Die Bioverfügbarkeit ist ein Maß für einen komplexen Prozess, der verschiedene Phasen umfasst: Freisetzungs-, Absorptions-, Verteilungs-, Stoffwechsel- und Eliminationsphasen.

Synthetische Vitamine werden nicht auf die gleiche Weise vom Körper absorbiert wie natürliche Vitamine. Erstere sind getrennt vom ganzen Vitamin-Komplex, Mineralien und Enzymen. Was dem synthetischen Vitamin fehlt, versucht der Körper auszugleichen und verbraucht dabei vorhandene Nährstoffe. Als Ausgleich für die niedrige Bioverfügbarkeit enthalten Trinknahrungen oft überdosierte Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen, die einen toxischen Effekt haben und gefährliche Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen können.

Ein Konzept, dass von Fachleuten oft übersehen wird ist die Bioäquivalenz. Für einige Nährstoffe bedeutet gleiche Absorption nicht gleiche biologische Wirkungen, da die Nährstoffquellen chemisch sich unterscheiden, was zu Unterschieden in der Nährstoffaktivität führt. In Krankenhäusern werden lediglich Blutserumwerte gemessen, welche durch eine Supplementation manipuliert werden können. Diese Werte sind aber sehr trügerisch und stimmen nicht mit den intrazellulären Werten überein, nur eine Vollblutanalyse ist aussagekräftig. Studie: Die Mängel an Spurenelementen waren bei Langzeitpatienten mit Sondenernährung erheblich. Das Risiko von Zink-, Selen- und Kupfermängeln kann mit längeren Sondierungszeiten zunehmen.

Artikel: Nur 8-12% der heute verfügbaren typischen Nahrungsergänzungsmittel werden tatsächlich von dem Körper aufgenommen.“

 

5. Fehlende Mikronährstoffe

Heutzutage sind der Wissenschaft 60 essentielle Mineralien und 16 essentielle Vitamine bekannt. In synthetischer Trinknahrung sind nur ungefähr 27 der wichtigsten Vitamine und Mineralien enthalten und nur eine kleine Auswahl der 60.000 sekundären Pflanzenstoffen und keine Enzyme oder Präbiotika. Vitalstoffenergie ist vollständig abwesend. Man kann davon ausgehen, dass in Zukunft weitere Nahrungskomponenten entdeckt werden und viele Wirkungsmechanismen und Interaktionen unter den Nährstoffen noch unbekannt sind. 

Studie: Haarausfall bei parenteraler Ernährung: Sind Mikronährstoffmängel schuld?

Man kann jede Krankheit auf einen Mineralstoffmangel zurückführen.“
Dr. Linus Pauling, Gewinner von zwei Nobelpreisen

6. Darmflora

 

In einem Huel-Experiment vom HR (15.08.2019) brachen die Teilnehmer nach vier Tagen ab, weil sie sich schlecht fühlten.  

Der Befund: „Bei bestimmten sogenannten guten Keimen der Mikrobiota ist die Zahl durchaus runtergegangen. Das bedeutet, dass wir eine Dysbalance haben. Das wiederum kann dann eventuell zu einer Stoffwechselstörung führen. Ein wichtiger Parameter zeigt an, dass die Darmpermabilität, also die Durchlässigkeit gegenüber Toxinen erhöht ist. Das bedeutet, dass unliebsame Keime Giftstoffe abgeben können, die dann wiederum in der Leber entgiftet werden müssen, also die Leber belasten.“ VIDEO  

 

Studie: Formelnahrung kann auch die luminale Umgebung, die Funktion der Intestinalbarriere und die Darmmikrobiota verändern, was sich gleichzeitig auf die Verdaulichkeit und die Bioverfügbarkeit von Nahrungsproteinen auswirkt.

 

StudieDer Stuhl malawischer Kinder mit Kwashiorkor wurde in Mäuse transplantiert. Diese Mäuse zeigten Mangelernährung und verringerte Gewichtszunahme im Vergleich zu Mäusen, denen der Stuhl von gesunden Kindern transplantiert worden war.“ 

 

StudieIn Anorexia nervosa wird eine reduzierte Darmbakteriendiversität in Zusammenhang mit verstärkten Essstörungssymptomen und komorbider Depression gesehen.

 

In einer Studie erhielt eine magersüchtige Frau, die nicht an Gewicht zunahm, von einer übergewichtigen Frau eine fäkale Mikrobiota-Transplantation. Daraufhin erhöhte sich ihr Körpergewicht um 6,3 kg, trotz einer gleichbleibenden Kalorienaufnahme.

 

7. Verkehrte Welt

      

Viele Trinknahrungen, die für spezielle Krankheitsbilder entwickelt wurden, verschlimmern sogar deren Symptomatik, Trinknahrungen für Krebskranke enthalten hauptsächlich Zucker, zuckerfreie Trinknahrung für Diabetiker ist sogar noch schädlicher, weil sie Maltodextrin und Süßstoffe enthält.

 

Das Diabetesrisiko ist also bei Süßstoff-Konsumenten deutlich höher als bei Leuten, die Zucker vorziehen.“ Professor Jennifer Kuk, Übergewichtsforscherin

 

Artikel: Maltodextrin hat einen hohen glykämischen Index, der dazu führen kann, dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt, was für Menschen mit Diabetes oder Insulinresistenz sehr gefährlich ist.

Beim Reizdarmsyndrom verstärken Trinknahrungen den Durchfall, appetitlose Patienten machen sie noch appetitloser, mit Fischöl angereicherte Trinknahrungen für Alzheimer machen noch vergesslicher.

 

Ärztezeitung: Schwermetall könnte Alzheimer beschleunigen
Artikel: Bioakkumulation von toxischen Metallen in Fischölkapseln

 

Anstelle Protein- oder Nährstoffmängel zu beheben, verursachen sie diese, anstatt eine Gewichtszunahme zu unterstützen, fördern sie einen Gewichtsverlust.

 

8. Ungewollter Gewichtsverlust

 

Die beiden Probanden im HUEL-Experiment verloren außerdem in nur vier Tagen 4,0 kg bzw. 1,5 kg an Körpergewicht!

 

Viele Krebspatienten sterben nicht am Tumor, sondern verhungern, obwohl (oder weil?) sie in der Regel vor dem Tod künstlich ernährt werden. 

 

Artikel: Schätzungen zufolge ist Kachexie die unmittelbare Todesursache bei 20 bis 40% der Krebspatienten.“ 

 

In dieser Studie nahmen Ratten, deren Ernährung aus 20% intaktem Protein (Casein) bestand, signifikant an Gewicht und Muskelmasse zu, während die  Gruppen, die zusätzlich mit Molkenproteinhydrolysat (WPH), -konzentrat (WPC) oder Aminosäuren (WAM) gefüttert wurden sogar Gewicht verloren, obwohl sie eine größere Kalorienmenge konsumierten.

 

Durch die gleichzeitig auftretenden Ödeme (Wassereinlagerungen) ist der Gewichtsverlust auf der Waage oft nicht erkennbar.

 

In einer Studie hatten die Teilnehmer, die eine hochkalorische Trinknahrung erhielten (3x266kcal), überraschenderweise eine signifikant geringere Gewichtszunahme (2,0kg) als die Teilnehmer, die eine kalorienärmere Trinknahrung (3x190kcal) erhielten (3,3kg)

 

9. Hungerstreiks und Zwangsernährung

 

Auch Holger Meins magerte in seinem 58 Tage langen Hungerstreik auf

39 kg ab, obwohl er künstlich ernährt wurde!

Beim Irischen Hungerstreik 1981 überlebten 11 der 12 Hungerstreikenden einen längeren Zeitraum (59-73 Tage) ohne dass sie zwangsernährt wurden. Nach einigen Todesfällen durch Zwangsernährung war sie in Großbritannien verboten worden.

Bei dem Hungerstreik der Suffragetten war es die Empörung der Bevölkerung über die brutale Zwangsernährung, die ihnen zum Erfolg verhalf und zur Einführung des Frauenwahlrechts führte. 1914 wurden einige Suffragetten rektal und vaginal mit einem Nährstoffeinlauf zwangsernährt.

An Experience Much Worse Than Rape: The End of Force-Feeding?

Force-Fed Through Nose and Rectum for Women Wanting To Vote

Skeptisch reagieren Mediziner auf die Debatte rund um das Thema Zwangsernährung. Die Umstellung auf künstliche Ernährung bedeutet eine große physische und psychische Belastung. Eine heikle Angelegenheit, die behutsam angegangen werden muss. Denn, so Dr. Peter Weiss, der künstliche ernährte Körper fährt quasi auf ein Notprogramm zurück: Vom Blutdruck bis zur Funktion von Weißen Blutkörperchen, Rückenmark und Schilddrüse verändert sich beim Hungerpatienten faktisch alles. ORF

Artikel: Zwangsernährung erhöht das Sterberisiko 


Der Körper fährt auf ein "Notprogramm" zurück, weil medizinische Flüssignahrung nur ein Nahrungsimitat ist, ein Simulacrum, das in seiner Funktion so unvollkommen ist wie künstliche Organe!                (künstlich ernährter Patient ~ Hungerpatient)

 

10. Proteinbedarf und Proteinvergiftung

Von allen Säugetieren hat die menschliche Muttermilch den geringsten Proteingehalt (der dem von Obst und Gemüse ungefähr entspricht), da Menschen am langsamsten wachsen. Daraus folgt, dass auch Erwachsene einen niedrigen Proteinbedarf haben. Das stärkste Tier der Welt (Gorillas) hat eine extrem proteinarme Ernährung.

Für die Proteinqualität ist die Naturbelassenheit wichtiger als das Aminosäurenprofil.  Die meisten Fälle von Proteinmangel treten bei einer kalorischen Mangelernährung auf, auch bei extrem einseitigen Ernährungsweisen,  bei Malabsorption, oder eben durch denaturiertes Protein

 

Ich bekam in der Anfangszeit der Zwangsernährung 200 Gramm Proteinhydrolysat (Fortimel Extra enthielt damals 40% Eiweiß), wodurch sich meine Blutwerte bedrohlich verschlechterten. Fortimel Extra eignet sich zur ausschließlichen oder zur ergänzenden Ernährung.“

 

Kaninchenhunger: Die Leber eines Menschen kann einen plötzlichen Anstieg der Eiweißmenge auf mehr als 200 bis 300 g Eiweiß pro Tag nicht verwerten und die Nieren sind ebenso beschränkt in ihrer Fähigkeit, Harnstoff (ein Nebenprodukt des Protein-Abbaus) aus dem Blutkreislauf zu entfernen. Dies kann zu schädlichen Mengen an AminosäurenAmmoniak oder Harnstoff im Blut führen.

 

Artikel: Ein Proteinkonsum, der mehr als das Zwei- bis Dreifache der empfohlenen Tagesdosis beträgt (mehr als 20–30% der Energiezufuhr), trägt zum Calciumverlust im Urin bei und kann langfristig zu Knochenschwund führen.

 

Trotz der überdosierten Proteinmenge entwickelte ich einen Proteinmangel, den ich zuvor mit einer niedrigkalorischen veganen Ernährung nicht gehabt hatte.

 

Studie: Eine Ausnahme bildete die Gruppe gut ernährter infizierter Tiere, die eine 20%-ige hydrolysierte Casein-Diät einnahmen. Ab der 5. Woche wurde beobachtet, dass ihr Körpergewicht progressiv abnahm, und am Ende des Versuchszeitraums waren ihre Gewichte ähnlich denen von nicht infizierten unterernährten Mäusen. [...]Selbst bei ausgewogener Ernährung scheint die infizierte Leber in diesem Versuchsmodell nicht in der Lage zu sein, den Überschuss an aufgenommenen Aminosäuren zu metabolisieren, so dass die Mäuse an Leberkoma sterben.

 

Meine Proteinwerte normalisierten sich bei meiner Gewichtszunahme 2016 in der Charité in einer kurzen Zeit, weil ich synthetische Nahrung verweigerte.

Studie: Fünf Patienten erhielten eine Ernährung mit 20% der Energie aus Protein, sieben Patienten eine Ernährung mit 10% Protein. Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Ernährungsformen für den elementaren Stoffwechselhaushalt, Änderungen der anthropometrischen Maße, in der Gewichtszunahme oder in Kalium-Werten; es gab auch keinen im Anstieg der Grundumsatzrate oder der Veränderung von Hämatokrit, Serumalbumin oder Cholesterin. Der Blutharnstoff-Stickstoff war jedoch bei den Patienten, die die proteinreiche Diät erhielten, höher. Eine zufriedenstellende Recovery von Patienten mit Anorexia nervosa erfordert keine proteinreiche Ernährung.

 

Artikel: Die kommerzielle Anwendung von Proteinhydrolysaten kann durch ihre geringe Bioverfügbarkeit, ihren bitteren Geschmack, ihre Hygroskopizität und die Wahrscheinlichkeit einer Wechselwirkung mit der Nahrungsmittelmatrix behindert werden.

 

Artikel: Hypoalbuminämie (Proteinmangel) ist eine der häufigsten Erkrankungen bei hospitalisierten und kritisch kranken Patienten. In einem Bericht wurde eine Prävalenz von mehr als 70% bei älteren Krankenhauspatienten festgestellt.“ 

 

Die Gabe von Humanalbumin konnte nicht den niedrigen Albuminspiegel beheben, sondern führte sogar zu einer höheren Sterblichkeit:

 

Die Patientengruppe, die Albumin 20% erhalten hatte, zeigte eine um ca. 20% erhöhte Mortalität auf der Intensivstation und nach 28 Tagen.[…] Überraschenderweise wurde trotz dieser negativen Datengrundlage seit 2006 für Humanalbumin in der Revision der Deutschen Sepsis Gesellschaft die Anwendung von Humanalbumin als Volumenersatz mit schwerer Sepsis und septischen Schock geändert. […] Der Grund für diese Änderung wurde nicht erläutert.“ [1]

 

Gegen jede Evidenz wird an Therapien festgehalten, wenn sie lukrativ sind. Humanalbumin ist mit Abstand die teuerste Möglichkeit zum Ausgleich eines Volumenmangels. (100ml = 129€)

 

Albumin steht zusammen mit Antibiotika und Thrombolytika an der Spitze in der Hitparade der Medikamentenkosten der Intensivstationen.“ 

 

 

Artikel: Kranke, die Albumin erhielten, hatten gegenüber den Kontrollen im Durchschnitt ein um das 1,7fache erhöhtes Risiko[...]. In jeder der drei Kategorien [...] verursachten die Albumin-infusionen vermehrte Todesfälle[...] Es gibt keinen Hinweis, dass Humanalbumin Leben rettet. Im Gegenteil: es besteht der starke Verdacht, dass diese Therapie bei Hypovolämie, Verbrennungen und Hypalbuminämie zusätzliche Todesfälle verursacht.“

11. Refeeding-Syndrom demystifiziert

 

Seit Jahrzehnten rätseln Ärzte über ein Phänomen, dass oft bei der Wiederernährung von Hungerpatienten auftritt:

Artikel: Das Refeeding-Syndrom ist eine gut beschriebene, aber oft vergessene Erkrankung. Es wurden keine randomisierte kontrollierte Studien zur Behandlung veröffentlicht.“ 

Artikel: „Das Fehlen einer klaren Definition erklärt die Schwierigkeit der Diagnostik und Unsicherheiten bei der Behandlung. Daher ist das RFS eine potenziell schwerwiegende Erkrankung, die von vielen Ärzten häufig übersehen wird. Dies ist besonders besorgniserregend, da die Mangelernährung in Krankenhäusern selbst in den Abteilungen für Innere Medizin häufig unterschätzt wird.“  

„Das Refeeding-Syndrom ist eine häufig vorkommende, weit unterschätzte und potentiell tödliche Kombination von metabolischen Störungen und klinischen Zeichen, die bei bestimmten Risikopatienten nach Wiederaufnahme der Ernährung auftritt. Typisch sind schwerwiegende Elektrolytstörungen, Vitaminmangelzustände sowie Natrium- und Flüssigkeitsretention.

Bis zu 80 Prozent aller malnutrierten Patienten entwickeln bei der wieder beginnenden Nährstoffzufuhr innerhalb von 72 Stunden ein Refeeding-Syndrom mit dem Kardinalsymptom Hypophosphatämie.

Gegen NUTRICIA läuft eine Sammelklage:

 

A Scientific Study Discovers Problems

In 2017, the journal Bone published a joint study from the Mayo Clinic, carried out in conjunction with Yale University. Out of 51 cases of young children who were given Nutricia Neocate as a primary food source, all but three (94%) suffered from rickets (eine Knochenkrankheit) as well as dangerously low phosphate levels.“

 

Bei 92% der AN-Patienten fand sich eine Osteopenie (Knochenschwund), bei 38% sogar ein osteoporotischer Messwert an mindestens einer Stelle, obwohl 90% Östrogenpräparate erhielten.

 

Artikel: Osteoporose - einer der großen Irrtümer in der Medizin

 

Bei Säuglingen und Essgestörten führt die künstliche Ernährung zu Knochenkrankheiten, bei untergewichtigen Magersüchtigen kann sie sehr schnell tödlich sein.

 

Forcierte intravenöse oder Sondenernährung ist nach unseren Befunden auch bei schweren Fällen fast immer vermeidbar, führt nach dem APA-Konsens häufig zu medizinischen Komplikationen (Flüssigkeitsretention, Herzversagen) […]“ [1] (APA - American Psychiatric Association) 

 

Artikel: Die nasogastrische Ernährung ist mit erheblichen körperlichen Risiken verbunden, einschließlich des Refeeding-Syndroms.

Fallbericht(eines 14-jährigen Mädchens mit schwerer Anorexia nervosa):

„RFS (Ödeme, Hypoalbuminämie und Herzversagen) traten jedoch trotz sorgfältiger Behandlung auf. Wir haben Albumin und Diuretika zur Behandlung von RFS verwendet, aber es kam zu schweren Leberschäden.“

 

Die metabolischen Veränderungen durch Hungerzustände gibt es zwar, Ärzte haben aber lange Zeit nicht gewusst, wie sie damit umzugehen haben, und nicht den Zusammenhang mit der künstlichen Ernährung erkannt. Das RFS kann auch bei einer postoperativen parenteralen Ernährung ohne Hungerzustände auftreten.

 

Postoperative Ernährung: Demgegenüber wiesen die Patienten, die mehr als 66% der berechneten Kalorienzufuhr im selben Zeitraum erhielten, eine 29% geringere Wahrscheinlichkeit auf, die Klinik lebend zu verlassen.“ 

 

Mit einer sorgfältig geplanten, fettreichen natürlichen Ernährung, notfalls mit Supplementationen (Phosphat, Thiamin) lässt sich das RFS vermeiden. Eine Studie zeigte, dass eine kalorienreiche (Tag 1: 1900 kcal) Wiederernährung ohne Sondenernährung durchgeführt werden kann. Eine kürzlich durchgeführte Studie begann mit 2.000 kcal/Tag und erhöhte um 200 kcal/Tag. Mit einer Ernährungssonde wurde lange Zeit mit 600 kcal am Tag gestartet, was in der ersten Woche zu einem weiteren Gewichtsverlust führte ("Underfeeding-Syndrom"). Durch den Extremhunger ist eine Kalorienrestriktion sehr schädlich für Magersüchtige. Bei dem Paradigmenwechsel 2019 wurde der finanzielle Aspekt (Einsparung von Kosten durch verkürzte Aufenthalte) ins Zentrum gestellt. Eine Studie fand heraus, dass es KEINEN ZUSAMMENHANG zwischen dem RFS und der Kalorienmenge gibt, und es sogar bei einer hochkalorischen Sondenernährung verhindert werden kann.

 

12. Künstliche Ernährung für Magersüchtige

 

Die Therapie ist auf eine schnelle, kosteneffektive Gewichtszunahme ausgelegt, die hauptsächlich aus Körperfett und Wasser besteht, was sehr ungesund ist.

ArtikelDies fördert häufig die Zunahme des Körperfetts im Bauchraum, was möglicherweise die Compliance des Patienten negativ beeinflusst und das Risiko eines Rückfalls erhöht. Die Hälfte der Patientinnen hatte trotz sehr niedrigem BMI eine ausreichend hohe Fettmasse. Folglich müssen ihre Muskel- (und andere Organ-) Massen extrem niedrig gewesen sein.“ 

Studie(Charité): Anorektische Patientinnen hatten noch 7 Monate nach Therapiebeginn einen Proteinmangel, obwohl ihr Gewicht wiederhergestellt wurde.“

Ein hoher Kohlenhydratenanteil führt zwar zu einer schnelleren Gewichtszunahme, kann aber gesundheitsschädigend sein. 

 

Artikel: It is possible that liver lipid accumulation was caused by overfeeding of carbohydrate suggesting that a lower carbohydrate, higher fat diet may be beneficial during AN treatment.“ 

 

Die schnelleren Gewichtszunahmen ohne Sondenernährung werden von Ärzten mit dem höheren Ausgangsgewicht erklärt. Das Gegenteil ist der Fall, je niedriger das Gewicht, desto leichter eine Gewichtszunahme, der wirkliche Grund ist die Sondennahrung.

 

PDFIm Vergleich [...] hatten die [...] Patienten in Studien von Ramsay und Watson ein deutlich höheres Aufnahmegewicht, nahmen schneller zu (0,75 bzw. ~1,2 kg/Woche) und wurden mit einem höheren Gewicht entlassen. Bemerkenswert ist, dass weder Ramsay noch Watson bei der Behandlung hochkalorische Sondenkost verwendeten, sondern die Patienten [...] ausschließlich normale Kost zu sich nahmen.

 

In einer Studie hatten Anorexie-Patienten, die ausschließlich normale Nahrung aßen, eine Gewichtssteigerung von 6,0 kg, während Patienten, die zusätzlich Trinknahrung bekamen, nur 4,3 kg zunahmen.

 

Die auftretenden Gewichtsverluste nach Absetzen der künstlichen Ernährung führen zu der Illusion einer Sondenabhängigkeit.

 

„Bei einigen Patientinnen kam es [nach dem Absetzen der Sondenkost] jedoch nicht nur zu einem leichten Gewichtsrückgang, sondern sie verloren teilweise einige Kilogramm (max. 2,30 kg während der ersten sieben Tage und max. 3,15 kg bis zur Entlassung).

 

Diese großen Gewichtsverluste lassen sich nur mit Entwässerungen erklären. Das mit Sondennahrung zugenommene Gewicht ist Schall und Rauch (Nebenwirkung Ödeme). 

 

Artikel: Andere, insbesondere wenn sie während eines kürzlichen Krankenhausaufenthaltes eine aggressive intravenöse Ernährung erhalten hatten, können mit bis zu 9 kg mehr Ödemgewicht ankommen.“

 

Das Bundesgesundheitsministerium (BMGS) forderte eine Einführung einer generellen Indikation für künstliche Ernährung bei Essstörungen. In der Welt schwadronierte der Sprecher des BMGS von einer "kleinen, überschaubaren Gruppe, die nicht mehr viel vom Leben zu erwarten" habe [...]“[2

 

Ginge es nach der Politik, würde jeder mit der Diagnose AN eine Magensonde bekommen.

 

Studie: Es wurden mehr Todesfälle bei zwangsbehandelten als bei freiwilligen Patientinnen festgestellt (10/79 v. 2/78).

 

Anorexia nervosa hat nicht die höchste Mortalität von allen psychiatrischen Krankheiten weil sie "unheilbar" ist, sondern weil sie falsch behandelt wird.

 

Artikel: „Die häufige Verwendung von Sonden- und Trinknahrung ist normalerweise nicht hilfreich. Sie ermutigen Patienten, sich nicht mit Essen zu beschäftigen, verstärken die Vermeidung von Nahrungsmitteln und können die Abhängigkeit von künstlichen Nahrungsquellen fördern. Die Entscheidung für eine Sondenernährung ist komplex [und] kann für Patienten die körperlichen oder sexuellen Missbrauch als Vorgeschichte haben äußerst belastend sein. Es wurde berichtet, dass Patienten ihre Erfahrung mit Zwangsernährungen als erniedrigend und als Verletzung ihrer Menschenrechte betrachten und sich eingesperrt und bestraft fühlen.“ 

 

Artikel: „Unsere Daten legen nahe, dass die enterale Ernährung weder ein Risikofaktor noch ein Vorteil für das Wachstum, die Erholung oder die Persistenz von AN ist. Die enterale Ernährung scheint eine Gratwanderung zu sein. Sie ist nicht nur eine psychologische, sondern auch eine physiologische Herausforderung für den Patienten […] In unserer Studie fanden wir eine höhere Genesungsrate bei Patienten ohne enterale Ernährung (72%) als bei Patienten mit (65%). Es gibt überraschend wenige Studien, in denen künstliche Ernährung entweder per Sonde oder parenteral mit oraler Ernährung verglichen wird.“

 

Da die verantwortlichen Ärzte immer noch keine generelle Kontraindikation für Fresubin und Sondenernährung veranlasst haben, veröffentliche ich eine E-Mail von der Autorin dieser Ernährungsleitlinien für Anorexie. Die selbe Ärztin fand später heraus, dass eine fettreiche Ernährung das Refeeding-Syndrom verhindert. In dem gleichen Artikel erwähnt sie beiläufig, dass es eigentlich keine wissenschaftlichen Grundlagen gäbe, es war also nur ein Bauchgefühl, dass Fett sehr gefährlich und Fresubin ein absolutes Muss für Magersüchtige sei.

Als ich sie kontaktierte und um eine Erklärung bat, erwiderte sie, die Leitlinien wären eigentlich für Adipositas gedacht gewesen. Sie wurden wahrscheinlich von Hunderttausenden gelesen, aber niemanden ist etwas aufgefallen, weil Menschen etwas nicht hinterfragen, das den Stempel von Wissenschaftlichkeit trägt.


13. PEG-Sonden für Demenzkranke

 

Die Fähigkeit zu essen ist oft die letzte zu verlierende Funktion, bevor Patienten mit fortgeschrittener Demenz sterben. Es ist das klinische Zeichen für ihren Endzustand. In diesem Stadium wird eine Ernährungssonde zu einem sinnlosen Eingriff.

 

Jährlich werden etwa 150.000 PEG-Sonden gelegt. Neue Studien zeigen: Dieser Weg schadet bei schwerer Demenz mehr als er nutzt. Er entlastet zwar das Pflegepersonal und die Angehörigen, führt aber oft zu Komplikationen und kann den Sterbeprozess qualvoll verlängern.

 

Das Risiko zu sterben wird durch die Anlage einer PEG-Sonde verdoppelt.

 

Es ist von der Natur eingerichtet, dass der Mensch weniger isst und trinkt, weil es in diesem Zustand zu einer Übersäuerung des Körpers kommt, die gewünschte Effekte hat: es kommt zur Bewusstseinsdämpfung, es hat schmerzlindernde und auch angstlösende Effekte, was den Sterbevorgang somit erleichtert.“

 

Die Ärzteschaft ist hochgradig desinteressiert.“

 

In den letzten Jahren wurden 50.000 Pflegestellen abgebaut.“

 

SWR2 WISSEN Zwangsernährung am Lebensende?

 

Erhöhte sich die Anzahl der ambulant betreuten Pflegebedürftigen innerhalb von vier Jahren um knapp 45 000, so verringerte sich die Zahl der ambulanten Pflegedienste um 200.

 

Bisher ließen sich die Krankenkassen die künstliche Ernährung außerhalb von Krankenhäusern etwa 500 Millionen Euro kosten [...] Tendenz steigend.

 

Studie: […]nur 50% der Patienten mit Demenz wahrscheinlich mehr als 6 Monate mit einer PEG-Sonde überleben. Der signifikanteste Faktor, der ein schlechtes Überleben bei Patienten nach 6 Monaten vorhersagte, war eine Serumalbumin [Protein]-Konzentration von weniger als 2,8 g/dl.

 

Auch künstlich ernährte Demenzkranke sterben oft an einem Proteinmangel. 

 

Die Verwendung unserer hausgemachten Trinknahrung war mit einem akzeptablen langfristigen mittleren Serumalbuminspiegel von mehr als 4 g/dl verbunden. Dies steht im Gegensatz zu der Beobachtung, dass trotz einer scheinbar angemessenen Protein- und Energieaufnahme bei etwa einem Drittel der geriatrischen Patienten, mit einer [synthetischen] enteralen Ernährung (hochkalorisch, proteinreich), ein anhaltend niedriger Serum-Albuminspiegel festgestellt wurde.“

 

ÄrzteblattDas Legen der PEG ist tatbestandsmäßig eine Körperverletzung, die durch Einwilligung des Patienten selbst oder des Betreuers gerechtfertigt wird.“ 

 

Bei mir wäre es beinahe eine Körperverletzung mit Todesfolge geworden, da ich nach ein paar Tagen eine Bauchfellentzündung entwickelte.

    

Artikel: Studien an PEGs und älteren Menschen mit Demenz haben ebenfalls eine weitere unerwünschte Entdeckung gemacht: Die 30-Tage-Sterblichkeitsrate nach PEG kann bis zu 25-30% betragen.“ 

 

14. Industrielle Säuglingsnahrung

 

Artikel: Studien [...] zeigen, dass flaschengefütterte Säuglinge vierzehnmal häufiger ins Krankenhaus eingeliefert wurden als gestillte Säuglinge. Im Vergleich zu gestillten Babys haben flaschengefütterte Babys ein doppelt so hohes Risiko für den Tod von Säuglingen und ein vierfaches Risiko für das plötzliche Kindstod-Syndrom (SIDS). Mit der Flasche gefütterte Säuglinge und Kinder haben häufigere und schwerere Infektionen der oberen Atemwege, Keuchen, Lungenentzündung und Influenza. Sie haben mehr Durchfall, mehr Magen-Darm-Infektionen und Verstopfung. Säuglinge, die mit der Formel gefüttert werden, leiden unter einer stärkeren Kieferfehlstellung [...]. Sprachprobleme treten eher aufgrund schwacher Gesichtsmuskeln und Zungenschubproblemen auf, die bei flaschengefütterten Babys auftreten. Mit der Formula gefütterte Babys neigen dazu, Mundatmer zu werden, die schnarchen und Schlafapnoe entwickeln. Säuglinge, die mit Formula gefüttert werden, neigen auch dazu, mehr Karies zu haben - sogenannte „Babyflaschenkaries“.

In ihrem Buch Stillen: Ein Leitfaden für den medizinischen Beruf bezeichnete die bekannte Kinderärztin Dr. Ruth Lawrence Säuglingsnahrung als „eines der größten menschlichen Experimente in der Geschichte“.

Laut einem Bericht der WHO und UNICEF unterstützt kein Land der Welt stillende Mütter so, wie sie sollten. Nach Angaben der WHO führen unzureichende Stillraten zu wirtschaftlichen Verlusten von rund 302 Milliarden US-Dollar pro Jahr.

In den 70er Jahren machte Nestlé mit unethischen Vermarktungspraktiken Mütter in der 3. Welt von ihren Produkten abhängig, die sich diese überhaupt nicht leisten konnten. Als Folge starben viele tausende Kinder. Erst 1984 nach jahrelangen Protesten und Boykotten verpflichtete sich der Konzern, Säuglingsnahrung nicht mehr als bessere oder gesündere Alternative zum Stillen zu vermarkten.

Mindestens eine Million Kinder in Entwicklungsländern, so schätzt Tarzie Vittachi vom Weltkinderhilfswerk "Unicef", sterben jährlich wegen falscher und unzureichender Ernährung mit Muttermilchersatz, nicht etwa, weil die Mütter nicht stillen können, sondern weil ihnen gesagt wurde, daß ein bestimmtes Babymilchpulver "ebenso gut", "besser", "moderner", "wissenschaftlicher", "schicker" oder einfach bequemer sei.“ 

101 reasons to breastfeed your child

Artikel: „Eine Studie analysierte 500 Babynahrungsprodukte von 60 Marken und untersuchte sie auf über 130 Toxine. Die Forscher maßen alarmierende Gehalte an Arsen, Cadmium, Blei und Acrylamid: 65% der Produkte wurden positiv auf Arsen, 58% auf Cadmium, 36% auf Blei und 10% auf Acrylamid getestet. Alle diese toxischen Substanzen sind mit Entwicklungsstörungen und schwerwiegenden Gesundheitszuständen verbunden und stellen daher potenzielle Gefahren für die Entwicklung von Säuglingen dar. Bisphenol A, BPA, wirkt als Hormonstörer mit negativen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und die menschliche Fortpflanzung. Es wurde in 60% der Produkte gefunden, die behaupteten, „BPA-frei“ zu sein.“

 

Während Muttermilch einen hohen Schutz gegen Unterernährung und Durchfall bietet, reagiert Babynahrung mit beiden synergistisch. Untergewichtige Babys sind anfällig für Infektionen, die Durchfall verursachen, und das Baby, das unter ständigem Durchfall leidet, kann nicht genügend Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen. 

Death, Malnutrition, And The Infant Formula Boom

 

Studie: Die Fütterung von [Säuglingen] mit einer hydrolysierten Proteinnahrung führte im ersten Lebensjahr zu einer vorübergehend geringeren Gewichtszunahme.“

 

In Studien wurde auch beobachtet, dass mit Proteinhydrolysat gefütterte Säuglinge schneller Signale geben, voll zu sein.

Die Erklärung der Forscher: Säuglinge mögen möglicherweise den Geschmack der Proteinhydrolysatformel nicht und trinken folglich weniger, wodurch sie langsamer an Gewicht zunehmen.

 

Der bessere (süßere) Geschmack von Muttermilch führt auch nicht dazu, dass Babys größere Mengen trinken. Das Gegenteil ist der Fall:

 

Studie: Die Energieaufnahme von Säuglingen, die zusätzlich zur Muttermilch Säuglingsnahrung mit Kuhmilch erhielten, war tendenziell 20% höher als die Energieaufnahme von ausschließlich gestillten Babys.“

Bei ausschließlich mit Säuglingsnahrung gefütterten Babys könnte die Differenz noch größer sein. Die Erklärung ist, dass Kuhmilch nicht an die Bedürfnisse eines Säuglings angepasst ist. Die Hauptgründe, warum Babys durch Proteinhydrolysat langsamer Gewicht zunehmen, sind das besagte „Völlegefühl“ und die niedrigere Bioverfügbarkeit.

 

Studie: „Kuhmilch-Formula ist für Säuglinge weniger sättigend als Proteinhydrolysat-Formula. KMF-Säuglinge verloren in den ersten Tagen nach der Fütterung mit der Formel signifikant weniger Energie im Stuhl als PHF-Säuglinge. Wenn Säuglinge von KMF auf PHF umgestellt werden, ändert sich die Konsistenz des Stuhls, ähnlich den für gestillte Säuglinge charakteristischen wässrigen Stühlen, und die Anzahl der Stühle pro Tag nimmt ab.“

 

Der Geschmack könnte auch ein Faktor sein, meistens wird er aber mit Aromastoffen überdeckt.

 

Hydrolysierte Säuglingsnahrungen haben für Personen, die zuvor keinen Kontakt damit hatten, einen ausgeprägt bitteren und/oder sauren Geschmack und einen unangenehmen Geruch. (Hinweis auf die Toxizität)

 

Artikel: „Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen längerem Stillen und höheren IQ-Werten und dem Schulabschluss. Die Forscher fanden heraus, dass dies zu einem höheren Einkommen im späteren Leben führt - 12% mehr in Ländern mit hohem Einkommen und 16% in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.“ 

 

Artikel: Die Risiken der künstlichen Säuglingsnahrung – neu betrachtet

Studie: Zusammenhang zwischen Säuglingsnahrung und Leukämie

Eine Studie zeigte, dass Stillen das Risiko eines plötzlichen Kindstods in jedem Alter um ~ 50% senkte. Höhere Stillraten würden auch geschätzte 20.000 Brustkrebs-Todesfälle verhindern. Säuglingsnahrung ist der Grundstein für eine neurotische und chronisch kranke Gesellschaft. 

 

15. Sondenernährte Kleinkinder 

 

Auch viele Kinder werden unnötigerweise mit einer Sonde ernährt.

 

Studie: Insgesamt 56,0% aller mit der Sonde gefütterten Kinder zeigten regelmäßige Würgeepisoden, 50,0% erbrachen sich häufig, 14,8% zeigten Übelkeit, 7,5% hatten während der Fütterung extremen Schweiß, 45,2% zeigten Appetitlosigkeit, 5,2% zeigten lokales Granulationsgewebe und 1,9% hatten andere Hautreizungen.

 

Viele Säuglinge und Kleinkinder haben noch eine gesunde Reaktion auf Vergiftungen, im späteren Leben gewöhnen die meisten Menschen ihren Körper an einen hochtoxischen Lebensstil.

 

ArtikelÜber 30% der mit Sonden gefütterten Kinder wurden aufgrund der Sondennahrung tatsächlich mangelernährt, wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dargelegt.“ 

ArtikelSo schwierig es ist, den Makronährstoffbedarf des Frühgeborenen zu definieren (und zu decken), so wenig ist über die Anforderungen an Mikronährstoffe bekannt.

 Studie: Begrenzte Wirkung der enteralen Ernährung auf das Wachstum einer Gruppe von Kindern mit schweren Entwicklungsstörungen.

ArtikelBei Kindern mit neurologischen Störungen gibt es eine hohe Mortalität nach Platzierung der Ernährungssonde.

Studie: Protein deficiency in premature infants receiving parenteral nutrition

 

16. Gewichtsverlust durch hochkalorische Mangelernährung

 

Künstlich ernährte Patienten sind sehr anfällig für Protein- und andere Nährstoffmängel. In einer Studie hatten von 146 mit einer PEG-Sonde ernährten Patienten 122 einen Zinkmangel, 77 einen niedrigen Albuminspiegel, 66 niedrige Werte für beide Proteine und 94 niedriges Transferrin.

 

ArtikelWenn Sie einen Zinkmangel haben, kann Ihr Körper keine gesunden, neuen Zellen produzieren. Dies führt zu Symptomen wie: unerklärlicher Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Durchfall.

 

StudieWährend eines Zeitraums von 2 Jahren beobachteten wir eine hohe Prävalenz der Wernicke-Enzephalopathie bei intravenös ernährten Patienten aufgrund fehlender Thiamin-Supplementierung.

 

ArtikelEin häufiges Frühsymptom eines Thiaminmangels ist Appetitlosigkeit oder Anorexie.“ 

 

17. Sondennahrung als Diät

 

Proteinhydrolysate haben anorexigene Eigenschaften und erhöhen die Thermogenese. Eine Studie fand heraus, dass Probanden, die eine Diät mit 29% Protein konsumierten, eine um 891 kJ / Tag höhere Stoffwechselrate im Ruhezustand hatten als Probanden, die dieselbe eukalorische Diät mit 11% Energie aus Protein konsumierten. Es gibt noch weitere Mechanismen, durch die Proteinshakes oder Sondennahrung sogar größere Gewichtsverluste als eine Nulldiät erzielen können.

 

Wie der Arzt in diesem Video erklärt, reichen 800 kcal / Tag aus, um den Appetit abzutöten. Das Versprechen ist, innerhalb von 10 Tagen 9 kg Körpergewicht zu verlieren.


18. Warum ist Trinknahrung und Sondennahrung so teuer?

 

Wie bei Designer-Marken und Pharmazeutika gibt es keine Relation zwischen Preis und Herstellungskosten. Weil ausnahmslos die billigsten Zutaten ausgewählt werden, dürfte Fresubin nicht viel teurer als ein Joghurt bei Aldi sein. Der Großteil des Umsatzes wird für Marketingkampagnen (z. B. getarnte Werbesendungen, bezahlte Influencerinnen) ausgegeben,  und einige pseudowissenschaftliche Studien, um den Status eines Arzneimittels zu rechtfertigen, und natürlich gehört die Trinknahrung-Industrie wie die Pharmaindustrie zu den weltweit profitabelsten Industriezweigen.   

 

19. Warum haben die meisten das Gefühl, dass ihnen Trinknahrung hilft?   

 

Dieses Gefühl ist im Großen eine Illusion, hängt mit der Suggestibilität der Patienten zusammen und kann auch mit dem Placebo-Effekt erklärt werden, durch welchen selbst in sich wertlose Therapien eine Verbesserung bewirken. Durch den hohen Preis, die eingeschränkte Verfügbarkeit und Empfehlungen von ärztlichen Autoritäten haben Patienten die Erwartungen, dass Fresubin und Fortimel eine nicht greifbare, magische Wirkung hat.   In keinem einzelnen Aspekt sind diese Trinknahrungen natürlicher Nahrung überlegen, es gibt kaloriendichtere, leichter verdauliche, preiswertere, nebenwirkungsärmere, schmackhaftere, nährstoffreichere natürliche Nahrung, auch in flüssiger Form (Säfte, Smoothies, Milchgetränke).   

Der appetitzügelnde Effekt erscheint manchen als vorteilhaft für eine Diät, auf diese Weise nimmt man aber nicht nachhaltig ab, geschweige ist es der Gesundheit zuträglich.   

 

20. Fehlende wissenschaftliche Studien   

 

In Doppelblindstudien  vergleicht Fresenius ihre Trinknahrungen nur miteinander, oder mit ähnlichen Trinknahrungen von anderen Herstellern. Es gibt keine wissen-schaftlichen Studien, die einen Vorteil von synthetischen Nahrungsergänzungs-mitteln  belegen würden.

Der Großteil der Studien wird von der Industrie finanziert und kann durch Manipulation (p-hacking) zum gewünschten Ergebnis geführt werden. Sollte der Studienausgang nachteilig für die Industrie sein, werden sie überhaupt nicht erst veröffentlicht (publishing bias).  Die wenigsten Studien der Pharmaindustrie haben einen Wert. Impfstoffe, Antidepressiva oder Chemotherapie-Medikation werden nicht mehr an Placebos gemessen, weil sie im Vergleich schlecht abschneiden würden. Placebostudien werden unter dem Vorwand der Ethik abgelehnt.

Die Gesundheitsschäden treten nicht wie bei verdorbener Nahrung unmittelbar ein, sondern über längere Zeiträume, weswegen es schwerer ist die Verbindung zu ziehen. Studien sind in der Regel auf Kurzzeiteffekte angelegt.  

Die "Wissenschaftlichkeit" bei der Forschung zu medizinischen Flüssignahrungen beschränkt sich auf Nährstoffbedarfe (wobei die Referenzbereiche zu niedrig angesetzt sind). Es wird aber untersucht, ob jede Form von Nährstoffen die selbe Effizienz hat.

 

Eine randomisierte Kontrollstudie konzentriert sich jeweils auf einen Faktor, ein Ergebnis und im Allgemeinen einen Mechanismus. Dies ist keine Ernährung; es ist Pharmakologie. Solche Studien schaffen oft mehr Verwirrung als Klärung.“  - Dr. Colin Campbell

 

 

21. Parenterale Ernährung (TPN)  

 

Artikel: „TPN ist das letzte Mittel in der Wahl der Ernährung. In der Tat ist es in vielen Fällen besser zu hungern als über die Vene ernährt zu werden. Es gibt schwerwiegende Komplikationen und darüber hinaus sind mit der Verwendung von zu viel TPN noch schwerwiegendere Konsequenzen verbunden. [...] Schließlich flößt man 24 Stunden ein paar Liter ziemlich giftiger Chemikalien in den Blutkreislauf des Patienten ein. Dies bleibt von deren Organsystemen nicht unbemerkt.“ 

 

Weil die Umgehung der Verdauungsorgane noch naturfremder ist, bedeutet die PE eine noch größere Belastung für den Körper. Ich wurde auf der Intensivstation zwei Wochen auf diese Weise ernährt und verlor dabei viel Gewicht. In der Charité lernte ich ein Mädchen mit einer Polyneuropathie kennen, die über den Darm nichts mehr verdauen konnte (Diagnose: atypische Anorexie). Bei ihr machte die PE noch nicht einmal einen kleinen Unterschied, sie verhungerte. 

 

FallberichtZwei chronisch unterernährte, aber stabile Patienten, denen eine aggressive parenterale Ernährung gegeben wurde, auf die rasch eine akute kardiopulmonale Dekompensation folgte, die mit schwerer Hypophosphatämie und anderen Stoffwechselstörungen verbunden war. Trotz Korrekturversuchen führte ein fortschreitender Ausfall mehrerer Systeme zum Tod.“ 

 

Artikel: Die meisten Mediziner wissen, dass die anfängliche Gewichtszunahme im Zusammenhang mit der totalen parenteralen Ernährung (TPN) auf Flüssigkeitsretention zurückzuführen ist, während der schnelle Gewichtsverlust, der unmittelbar nach Beendigung der TPN auftritt, auf die Diurese dieser Flüssigkeit zurückzuführen ist.“

Artikel: Wie toxisch ist parenterale Ernährung? 
 

22. Hochkalorisch und vollständig   

 

Der Begriff hochkalorische Trinknahrungen ist ein Etikett zur Vermarktung, das wie "fettarm" Nonsens ist. 1,5 - 2,25 kcal könnte man bestenfalls als mittelkalorisch (Nüsse z. B. enthalten 6-7 kcal) bezeichnen. Der falsche Eindruck wird vermittelt, dass beim Gewichtmanagement es nur auf die Kalorienmenge ankommt, und dass bei der Quantität der konsumierten Kalorien nur die Kaloriendichte ein Faktor ist. 

Es gibt auch keine Evidenz dafür, dass eine vollständige Mahlzeit von Vorteil ist. Der Körper kann Nährstoffe speichern, eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung über einen längeren Zeitraum ist völlig ausreichend. Abgesehen davon ist bilanzierte Sondennahrung alles andere als vollständig.

  

23.  Süßes Gift

 

Weil Zucker auch beim ungebildeten Volk einen schlechten Ruf hat, verwenden die Hersteller oft andere Formen von Kohlenhydraten. Um diesen zuckerfreien Trinknahrungen (Saturo, Huel, Soylent) Geschmack zu geben, muss man dann auf künstliche Süßstoffe zurückgreifen, die hochgradig neurotoxisch sind, zu einem großen Teil für die Adipositas- und Diabetes-Epidemie verantwortlich sind und viele Krankheiten verursachen (Aspartam die weiter unten erwähnte Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie). 

 

Sweet but poison: „Dr. H. J. Roberts stellte in seinen Vorträgen fest, dass einmal frei von den "Diätprodukten" und ohne signifikante vermehrte Bewegung, seine Patienten verloren während eines Versuchszeitraums durchschnittlich 19 Pfund.

 

24. Weight Gainer und Proteinpulver

 

Proteinpulver und Weight Gainer sind ein vielleicht noch größerer Schwindel als Diät-Shakes. Einerseits wird fälschlicherweise davon ausgegangen, dass mehr Protein einen größeren Muskelwachstum bedingt und man als Kraftsportler nicht ausreichend Protein über die Nahrung aufnehmen kann, anderseits gibt es die Vorstellung, dass eine schnelle Absorption nach einem Workout wichtig für die Muskelsynthese ist.

Neue Forschungsergebnisse der Universität von Sydney legen nahe, dass Protein-Shakes zu Gewichtszunahme*, Depressionen und einer niedrigeren Lebenserwartung führen können.

 

Studie: Die Autoren berichteten überraschenderweise, dass intaktes Molkenprotein im Vergleich zum hydrolysierten Molkenprotein zu einer schnelleren Absorption von Aminosäuren im Blut führt.

 

Artikel: Tatsächlich fanden die Forscher heraus, dass Molkenproteinhydrolysat nur zu 1/3 des durch Molkenproteinkonzentrat verursachten Muskelaufbaus führte. Was noch schlimmer ist: Von den 3 Getränken (MPH, MPK, reine Kohlenhydrate), führte nur eines zu einer Gewichtszunahme*, anstelle von Fettabbau, wenn es mit Bewegung kombiniert wurde: Molkenproteinhydrolysat.

 

Studie: Obwohl von den Autoren von Sporternährungslehrbüchern weitgehend ignoriert, hat die Extraktion von Aminosäuren durch den Darm einen entscheidenden Einfluss auf ihre Verfügbarkeit für das periphere Gewebe und damit auf den Proteinstoffwechsel des gesamten Körpers.

Somit ist die Idee „eine Aminosäure ist eine Aminosäure“ sehr fehlerhaft. Die Kinetik der Absorption von Aminosäuren kann ihre Fähigkeit zur Stimulierung des Muskelproteinanabolismus wesentlich modulieren. Darüber hinaus beeinflussen andere Faktoren wie Darmerkrankungen (z. B. Colitis ulcerosa, Diabetes, Dickdarmkrebs), Pharmazeutika (z. B. einige Antikrebs- und antimikrobielle Mittel) und endogene Hormone (z. B. Ghrelin) auch die Peptid-Expression.

 

Die chemische Hydrolyse von Proteinen (durch Säuren oder Alkali) hat große Nachteile, sie kann schädliche Aminosäurereste (z. B. Lysinoalanin) bilden und Produkte mit verringerten Nährstoffqualitäten ergeben.“

 

 

*Ein Beispiel paradoxer Reaktionen. Bodybuilder, bei denen es nicht zu einer niedrigeren Kalorienmenge führt, kann Proteinpulver dick machen, während es bei untergewichtigen, appetitlosen Menschen eher einen Gewichtsverlust verursacht.

    

25. Tierexperimente

 

Forscher schließen von Tierexperimenten, dass Trinknahrung grundsätzlich zu einer Gewichtszunahme führt, was aber ein Fehlschluss ist, da Ratten eine andere Physiologie als Menschen haben. Das einzige was man aus dieser Studie erkennen kann ist, dass Fresubin eine unnatürliche Ernährung ist, die zu einer schlechten Gesundheit führt.

 

Studie: „Ratten, die mit Fresubin gefüttert wurden, zeigten im Vergleich zu den Kontrollratten eine erhöhte Energieaufnahme und ein erhöhtes Körpergewicht. Interessanterweise hatten die erwachsenen Ratten, die mit flüssiger Nahrung gefüttert wurden, bereits 2 Wochen nach Beginn der Behandlung das Körpergewicht signifikant erhöht, während sich die Fettleibigkeit bei den jugendlichen Ratten erst 13 Wochen nach der Einnahme von Fresubin entwickelte.“

 

26. Immunonutrition

 

Eine sehr absurde Erfindung war eine Sondennahrung, die das Immunsystem unterstützen soll, welche sich dann sogar als noch tödlicher erwies.

 

Die Sterbequote mit der enteralen Ernährung der Immunmodulatoren enthaltenden Nahrung Optimental® (in Deutschland nicht auf dem Markt) war doppelt so hoch wie in der Kontrollgruppe mit einer herkömmlichen Sondennahrung.“

 

Eine immunstärkende Sondennahrung, die Arginin enthält, sollte bei Patienten mit Sepsis nicht verwendet werden, und ihr Nutzen bei anderen kritisch kranken Patientengruppen bleibt umstritten.“ Intensive Care Med 2003

 

Eine Mutter berichtete, dass ihr autistisches Kind, welches sich ausschließlich von Trinknahrungen ernährt, niemals krank wäre. In unserer toxischen Umwelt zeugt dies nicht von einer außergewöhnlichen Gesundheit, sondern von einem ausgeschalteten Immunsystem, was lebensbedrohlich ist.

 

27. Denn sie wissen nicht, was sie tun

 

Einer Studie zufolge würden nur 6% der befragten Ärzte eine Sondenernährung für sich selbst in Anspruch nehmen, und bei diesen handelte es sich wahrscheinlich um fachfremde Ärzte, die keine persönliche Erfahrungen mit den desaströsen Auswirkungen gemacht hatten.

28. Paternalistische, geldgierige Ärzte

 

80% der Ärzte berichteten, sie würden eine Vorausverfügung [Patientenverfügung] eher nicht befolgen, wenn sie mehr als 5 Jahre alt ist. […] Und 74% der Ärzte meinten, der Patient könnte die Komplexität seiner Behandlung gar nicht abschätzen. Es ist nicht auszuschließen, dass aus dieser Auffassung möglicherweise paternalistische Verhaltensweisen hergeleitet werden und dem Patientenwillen nicht unbedingt gefolgt wird.“ [3]

 

Für im Kern zutreffend halten Krankenkassenverbände die jüngste Ärzte-Kritik des Berliner Ärztekammer-Präsidenten Ellis Huber. [...] Huber hatte erklärt, jeder fünfte Arzt in Deutschland nehme Behandlungen an Patienten vor, für die es keine ausreichende Begründung gebe. Aus Geldgier würden Ärzte gesunde Menschen operieren und unnötige Therapiemaßnahmen anordnen, meinte Huber. Der Schaden für die Versicherten betrage 20 bis 40 Milliarden Mark im Jahr.“  (dpa-Meldung 23.10.1997)

 

DER SPIEGEL: Rund zwei Drittel der Ärzte halten sich nicht an die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten [...]. Die Mediziner scheinen überholte Behandlungsformen vorzuziehen: Diese garantieren ihnen, dass die Patienten mit ihren Magenbeschwerden immer wieder kommen.

 

29. Erfahrungsberichte:

 

Diese Sondennahrung machte aufgrund ihrer schrecklichen Inhaltsstoffe viele Kinder sehr, sehr krank. Viele Kinder erbrachen sich exzessiv (viele Male am Tag), einschließlich meines Sohnes Bradley. Selbst für diejenigen, die sich beim Füttern dieser Formeln nicht übergeben und auf ihnen zu gedeihen schienen, war die Zeit der eigentliche Test. Ich hatte eine sehr große Anzahl von Eltern, die sich mit Kindern an mich wandten, die nach mehreren Jahren der Sondierung mit dieser Sondennahrung Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, hohen Cholesterinspiegel, Herz-Kreislauf-Probleme, Nierenprobleme und mehr von diesen „sanften“ Sondennahrungen der „vollständigen Ernährung“.“

 

Mein Vater bekam eine Sonde mit fresubin wo er extrem viel Schleim produzierte und innerhalb kürzester zeit 2-3 Lungenentzündungen bekam, wo er letztendlich daran starb.“

 

Ich hatte durch Fresubin einen Kreislaufzusammenbruch. Und bin auf der Intensivüberwachung gelandet. Es war laut den Ärzten ein zu viel.“

 

Mein krebskranker Cousin verhungerte buchstäblich mit diesem Zeugs. Er nahm permanent ab, nicht zu.”

 

Momentan pendelt meine Tochter zwischen der Magersucht Station, Notaufnahme und der Inneren Station und wir mit. Die künstliche Ernährung nehmen ihre Organe nicht an. Damit nimmt sie zwar zu, aber die Niere, Leber und Herz kommen damit nicht zu Recht und die Werte wurden dramatisch schlechter.

 

Leider wird aktuell eher versucht die Nutzer zur Chemiekeule zu zwingen, denn die dicken Schläuche die man eigentlich für die pürierte Kost benötigt gibt es nur noch bei ganz wenigen Herstellern. Alle Chemiekeulenfabrikanten haben sie still und heimlich entfernt. Außerdem juckt es keinen prof. wirklich ob Du an dem Zeug stirbst oder nicht, es ist voll bilanziert und somit kann ihnen nichts passieren und der Mensch selbst zählt schon lange nur noch solang er Dollar oder Eurozeichen erzeugt.“

 

meine Ma schleimt seit Monaten unentwegt, dazu Husten, Hüsteln, Gurgeln, enorme Geräuschkulisse („AAAAA“). Zeitweise ging das fast ohne Unterbrechung Tag und Nacht so, da halfen weder Medis noch Hausmittel längerfristig wirklich.   Ich habe das als Symptom ihres fortgeschrittenen Krankheitsstadiums betrachtet und bin erst viel zu spät auf des Pudels Kern gekommen, denn seit gestern nacht ist dieses Problem ohne Übertreibung zu 90% beseitigt!!   WIE: Ich habe die hochkalorische Nahrungsergänzung weggelassen. Habe in alten Befunden meiner Ma eine Ascorbinsäure Unverträglichkeit entdeckt, und Vit C ist in Hochkalorischem ja genug mit drinnen....   Der Erfolg war verblüffend, ich kann es noch gar nicht glauben.

 

Es schmeckt so extrem süss, das ich an einer kleinen Flasche wohl 1 Woche brauchen werde, um es , immer wieder mit Wasser verdünnt, überhaupt trinken zu können. Jetzt sitze ich mit noch 23 solcher Flaschen hier rum. Abgesehen davon machen bereits 2 Schluck so satt, dass ich für diesen Tag das Essen einstellen kann, also ist es nicht zusätzlich, sondern anstatt. 

 

Es hat körperliche Schmerzen und Müdigkeit verursacht. Leider auch keine Gewichtzunahme. Für mich leider nicht brauchbar. Seit ich Fresubin abgesetzt habe geht es mir deutlich besser.

 

Meiner Tochter ging es auch immer schlechter mit Neocate...weggelassen, Ekzeme weg...nicht jedes Kind oder Baby verträgt es, weil es zu "künstlich" ist...leider, vor allem für so einen empfindlichen Darm wie Babys haben!!

 

Ich hatte dieses Produkt in erster Linie gekauft, damit mein Kind nicht so stark abnimmt, wie nach so einer OP oft üblich. Erschreckend war ein Gewichtsverlust innerhalb 14 Tagen von 7 kg - bei einem Kind, was vorher nicht mal 50 kg gewogen hat und schon fast schon 1,60 m groß ist geht das gar nicht. Er sah neben der Entstellung durch die OP einfach nur furchtbar dürr aus und hatte gar keine Kraft mehr!!!   Ich bin dann einfach nur noch auf "normale" Produkte mit viel Kalorien umgestiegen (griechischer Joghurt etc.).

 

...ich möchte unbedingt darauf aufmerksam machen, dass die Inhaltsstoffe wirklich gar keine guten, geschweige denn gesunden, sind. Gerade in Krankenhäusern wird einem Fresubin nahezu aufgedrängt. Die sogenannten "Ernährungsberaterinnen" sind Fresubin-Vertreterinnen, die häufig Prämien für Patientenbestellungen bekommen. Es geht hier also keineswegs um die Gesundheit oder Gesundung der Patienten, sondern um ein Geschäft. Die meisten großen Krankenhäuser, zumindest in Berlin, haben Verträge mit Fresubin...daher verwundert es nicht, dass die kleinen Fläschchen überall präsent sind. Kranke Menschen (ob Krebs o.ä.) benötigen GESUNDE KOST, kein Fresubin! Tun Sie bitte sich und/ oder Ihren Angehörigen den Gefallen und sehen sie sich nach Alternativen um....es gibt genügend....und greifen Sie vor allem auf richtiges Essen zurück, nicht auf Chemie. Schauen Sie sich einmal die Zutatenliste an.....alles künstliche Stoffe, die einen nur kränker machen!” 

 

Die diatologen und KHs müssen von selbstgekochter Sondennahrung abraten da die Geschäftsführung meistens Verträge mit nutricia hat. Die Hersteller der sonden selbst haben oft Verträge mit Hersteller von sondenkost oder stellen sie selber her. Natürlich sagen die das man nur sondenkost sondieren darf. Habe meiner Tochter fast 4 Jahre lang nur selbstgemachte Nahrung sondiert, Gewicht hat gut gepasst, kein Erbrechen usw. Sonde hat sich auch nicht aufgelöst. Anfangs mit Sondenkost hat sie ständig gebrochen, ständig Verdauungsbeschwerden gehabt. würde es immer wieder selbst mit gekochtem probieren und mir nix einreden lassen vom KH Personal.”

 

Die Erfahrung hab ich auch gemacht.... mein Sohn hat fast 2 Kilo abgenommen..... von 16 auf 14 Kilo.... ich dachte, das kann es doch nicht sein. Habe extra schon hochkalorisch sondiert.... aber er hat es sowieso nicht vertragen, viel über Bauchweh geklagt, öfter erbrochen. Seit ich selbst koche, hat er seine 16 Kilo wieder ruckzuck erreicht, ihm geht's blendend und keine beschwerden mehr.”

 

30. Einige Inhaltsstoffe

 

Auf einzelnen Fresubin- und Fortimel-Flaschen findet man keine Zutatenliste, und wenn man sich auf der NUTRICIA-Webseite über die Inhaltsstoffe informieren will, bekommt man gesagt, dass diese Informationen nur für medizinisches Fachpersonal bestimmt sind. Warum wohl?

Maltodextrin: Hat sogar einen höheren glykämischen Index als weißer Zucker und kann Diabetes verursachen. Es unterdrückt das Wachstum von guten Darmbakterien und fördert das Wachstum von schädlichen. Es kann allergische Reaktionen verursachen und wird in manchen Fällen aus genetisch modifizierten Produkten hergestellt. Es handelt sich um eine leere Kalorie und hat keine Vorzüge gegenüber Zucker, außer dass es weniger süß ist.

Rapsöl: Enthält gesundheitsgefährdende Trans-Fettsäuren, freie Radikale, ist hochraffiniert, genetisch modifiziert (auf einen geringeren Erucasäuregehalt) und ist stark pestizidbelastet und oft ranzig. Hat ein ungünstiges Omega-3/Omega-6 Verhältnis.

Natriumfluorid: Fluorid wird offiziell als Neurotoxin klassifiziert. Fluoride sind hochgiftig und gefährlich. Eine unbedenkliche Dosis gibt es nicht. Nebenwirkungen sind:

Allergien, Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Herz- und Kreislaufkrankheiten, Schlaganfälle, Thrombosen, Erkrankungen des Knochensystems wie Arthritis und Osteoporose, Erkrankungen der Leber und der Nieren, Muskel-, Gelenk-, Bein- und Rückenschmerzen, Rheumatische Erscheinungen

Auch Missbildung bei ungeborenen Kindern können durch Fluoride ausgelöst werden. Die Erscheinungen sind conterganähnlich, Hasenscharte, Kropf oder Gaumenspalte

Carrageen verursacht:

Bauchschmerzen und Darmprobleme

Steht im Verdacht Magen und Darmgeschwüre auszulösen

Darmkrebsrisiko erhöht (Tierversuch an Ratten bei erhöhtem Verzehr von Carrageen)

Angriff auf die Darmschleimhaut und Zerstörung von Darmzellen

Einige Forscher sehen durch den Konsum von Carrageen ein erhöhtes Brustkrebsrisiko

Kaliumcitrat: Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Chromchlorid ist toxisch und hat negative Auswirkungen auf das Fortpflanzungssystem, kann Magenprobleme, abnormale Blutungen und Geschwüre verursachen.Calciumcarbonat: Hat eine so niedrige Bioverfügbarkeit, dass es sich kaum von einem Placebo unterscheidet, man könnte genauso gut Zement schlucken. 

Nebenwirkungen: Appetitverlust, Verstopfungen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, niedrige Magensäure, wenig oder gar kein Urinieren,  Schwellungen, Atemschwierigkeiten, Gewichtszunahme, verstärkter Durst, Harndrang, Muskelschwäche, Knochenschmerzen, Verwirrtheit, Energiemangel, Müdigkeit.

Artikel: „Eine Metaanalyse zeigte ein erhöhtes Risiko für Hüftfrakturen bei Calciumsupplementation.“

Es gab Bedenken hinsichtlich eines signifikanten Anstiegs des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei hoher Calciumsupplementation.


Ballaststoffe: Können ihre natürliche Funktion nicht ausüben, sondern reizen die Darmwand und erhöhen das Durchfallrisiko.

Des weiteren sind Pestizide, Chemikalienrückstände und Schwermetalle enthalten.

  

31. Alternativen

 

Eine gesündere Alternative ist z. B. Maltison SondennahrungLeider werden auch hier fragmentierte Makronährstoffe verwendet. Eine optimale Trink-/Sondennahrung wäre Whole Story Meals(Im Prinzip könnte man eine vergleichbare (auf Basis natürlicher Pulver) Sondennahrung preisgünstiger selber zusammenstellen.)

Weitere natürliche Sondennahrungen sind  Real Food Blends und  Functional Formularies.(allerdings ultrahocherhitzt)

Eine BIO- Fertigmahlzeit ist Bertrand, die gemessen an der Kalorienzahl sogar billiger als die synthetischen Trinknahrungen ist. Es gibt auch eine vegane Variante. Aber auch hier sind die Hauptinhaltsstoffe Hafer, Rapsöl und Magermilch.

Ambronite ist eine vegane Fertigmahlzeit, mit den meiner Meinung nach höchstwertigsten Zutaten.

Complete Fruity ist eine Trinkkost in Bio-Rohkostqualität. Nicht wesentlich teurer als Fresubin oder Fortimel.

 

Studie: Die Sondenernährung mit natürlichen Nahrungsmitteln war wirksam bei der Verringerung der Anzahl von Durchfällen bei kritisch kranken neurologischen Langzeitpatienten im Vergleich zu Patienten, die mit Standard-Sondennahrung ernährt wurden.”

 

32. Für die meisten kritisch Kranken ist eine ‘Hunger-Diät’ vorteilhaft

 

Artikel: Very little evidence guides nutrition in critical illness. Because of critically ill patients' catabolic state, and probably influenced by the normalization fallacy, nutrition practices often include efforts to provide daily calories in the 1,800 - 2,000 range. However, anorexia may be adaptive during illness (since it is common to multiple disease states); greater enterally infused volumes could precipitate gastric aspiration; and excess calories could generate oxidative stress.“

 

33. Fazit

 

Formelnahrung gehört zu den großen Lügen, die von der Menschenmasse leichter geglaubt werden. Durch sie sterben jährlich unnötigerweise Millionen Menschen. Eine künstliche Ernährung ist in den wenigsten Fällen medizinisch angezeigt. Sie führt meistens entweder zu einem vorzeitigen qualvollen Tod, oder sie verzögert auf eine qualvolle Weise einen natürlichen Sterbeprozess. Durch Sondenernährung werden keine Gelder eingespart. Die geringeren Ausgaben für Pflegekräfte kommen den Profiten der Krankenhaus– und Pharmaindustrie zu gute.

 

34. Offene Placebos für Essgestörte

 

Artikel: „Die Effektivität der Behandlung [von Essstörungen]war bescheiden, lediglich 31% der Patientinnen beendeten weitgehend frei von Symptomen [Anmerk.: 31% ist der europäische Durchschnitt, in Deutschland sind es noch weniger]; innerhalb von einem Jahr erleben ca. 40% einen Rückfall; die Effektivität variiert erheblich zwischen den beteiligten Zentren und lag an vielen Orten deutlich unter dem, was in der Forschung unter experimentellen Bedingungen erreicht wird.“

 

Daran erkennt man, dass sich Forschungsergebnisse, durch welche Mediziner oft sehr enthusiastisch werden, nicht auf die Praxis übertragen lassen. Wissenschaftliche Studien sind in der Regel sehr realitätsfremd und wertlos.

 

In einer Studie wurde Reizdarm-Patienten ein „offenes Placebo“ gegeben, d. h. Sie wussten, es handelt sich nur um eine Zuckerpille.

 

Artikel: „Das klinische Ansprechen auf offenes Placebo in dieser sechswöchigen Studie war hoch. 69% der Teilnehmer, die offenes Placebo erhielten, berichteten von einer klinisch bedeutsamen Verbesserung ihrer Symptome.

 

Mein Vorschlag wäre, ein „offenes Placebo“ in die Therapie von Essstörungen einzuführen. Dazu müssten alle Ärzte und Psychologen aus der Klinik verbannt werden, und die Therapie würde von den Patientinnen, dem Pflegepersonal, dem Reinigungspersonal und Physiotherapeuten gestaltet werden. Ich bin mir sicher, man würde erstaunliche Heilungserfolge verzeichnen. 

 

Die Methode wurde in den achtziger Jahren von Kinder- und Jugendpsychologen am Londoner Maudsley Hospital entwickelt. Sie bemerkten, dass es die Krankenschwestern immer dann schafften, Magersüchtige zum Essen zu bringen, wenn sie bei ihnen sitzen blieben, ihnen den Rücken massierten, sie ermunterten, oft über Stunden. „Sie haben es für die Patienten unmöglich gemacht, nicht zu essen“.

 

Eine längere Version dieses Artikels findet man HIER (Triggerwarnung)

35. Epilog

 

Ein reduktionistisches Paradigma, das seit Jahrzehnten in der Ernährungsforschung angewendet wird:

 

Der reduktionistische Ansatz spaltet die Realität in isolierte Einheiten auf, um ein tieferes Verständnis der zugrunde liegenden Mechanismen zu erreichen, von der Biologie bis zur Grundlagenphysik. Es basiert auf einer linearen Ursache-Wirkungs-Beziehung und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lebensmittel als einzige Summe von Nährstoffen zu betrachten. Im Größeren besteht die Gefahr einer extremen und dogmatischen Anwendung des Reduktionismus darin, uns von der Realität und letztendlich von gesellschaftlichen Fragen zu trennen, die per Definition komplex sind. Der Reduktionismus folgt einem von-unten-nach-oben-Ansatz, der Holismus dem von-oben-nach-unten-Ansatz. Schließlich hat der Reduktionismus die allgemeine Öffentlichkeit dazu veranlasst, ein Lebensmittel nur mit einem oder zwei Nährstoffen in Verbindung zu bringen, die Agro-Lebensmittelindustrie zu fraktionieren und Lebensmittel neu zu kombinieren - was insbesondere zur Vermarktung von funktionellen Lebensmitteln, Nutrazeutika und Nahrungsergänzungsmitteln führt - und Forscher, einen Nährstoffbestandteil mit einem Gesundheitseffekt zu assoziieren, was zu reduktionistischen, widersprüchlichen und kontroversen Ernährungsempfehlungen führt. Infolgedessen hat die Anwendung des Reduktionismus auf Ernährungsforschungen die Entwicklung weltweiter Epidemien ernährungsbedingter chronischer Krankheiten wie Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht behindert, sondern gefördert. (ANTHONY FARDET)

 

Stoffwechselkrankheiten

Es gibt eine Reihe von genetischen Stoffwechselkrankheiten wie Phenylketonurie, die zivilisationsbedingt sind, wo durch einen Enzymmangel eine rein natürliche Ernährung problematisch sein kann.

Ich gehe aber davon aus, dass in Zukunft die Forschung effektivere Therapien finden wird, und durch einer Rückkehr zur Natur sie nicht mehr auftreten werden.


Todesspirale mit Sondenernährung

Ein Patient, der sich dem Ende einer tödlichen chronischen Krankheit nähert, wird wegen eines akuten medizinischen Problems ins Krankenhaus eingeliefert. Das medizinische Personal beobachtet, dass der Patient schwer schluckt, Gewicht verliert oder Essen und Trinken einatmet. Ein Arzt ordnet einen Schlucktest an, was zu der Empfehlung führt, dass der Patient eine „nicht orale Ernährung“ erhält, weil er befürchtet, dass die Person erstickt oder nicht genug isst. Die Ernährungssonde löst Agitation aus. Manchmal wird der Patient in eine sicherere Pflegeeinrichtung gebracht. Wenn nicht, löst der Patient in seiner Verzweiflung die Ernährungssonde. Der Schlauch wird wieder eingeführt und die Hände oder die Brust des Patienten werden festgebunden. Der Patient verschluckt sich an seinen eigenen Körperflüssigkeiten und entwickelt eine Lungenentzündung. Der Patient erhält Antibiotika durch eine Infusion, und ein Sensor, der an einer Fingerspitze, einem Ohrläppchen oder einem Zeh befestigt ist, überwacht die Sauerstoffmenge im Blut, eine Methode, die als Pulsoximetrie bezeichnet wird. Die Röhre könnte herausfallen und mehrmals ausgetauscht werden, bevor schließlich eine Familienkonferenz einberufen wird, um zu besprechen, was zu tun ist. Der Patient stirbt.

 

They gave my mother a sewn in trach tube because they didn't believe she would live very long which then necessitated a naso gastric feeding tube which went into her lung which gave her pneumonia and also clogged her sinuses with formula which then necessitated suctioning which then caused damage to her eye and her sinus. Of course this was all brought on by a 'heart attack' which I now believe was simply dehydration which was untreated. When they did do IV fluid they deranged her electrolytes, which induced universal edema, which exacerbated her pneumonia and heart failure which necessitated a diuretic.She wrote on her little white board, "They are trying to kill me with experiments" which necessitated them giving her Xanax for her anxiety. I remember all this stuff with guilt for not knowing what I know now. Later when I learned that feeding people with tubes causes loads of problems for them, I wondered, why force them to eat? It is because they can. That is why they do everything.

Tödliches vorverdautes Protein

1976 enthüllte der amerikanische Arzt Robert Linn seine ominöse "Last Chance Diet", die verzweifelte Leser anwies, nichts zu essen, außer seinem Wundermittel zur Gewichtsreduktion "Prolinn". Diese merkwürdige Mischung wurde aus gemahlenen Tierknochen, Hörnern, Hufen und Häuten von Schlachthöfen gebraut, bevor sie mit künstlichen Aromen und Farben behandelt wurde. Prolinn lieferte lediglich 400 Kalorien pro Tag, war aber auch nährstofffrei. Auch wenn es bei vielen zu erstaunlichen Gewichtsverlusten führte, kam es bei mindestens 60 Menschen, die die Diät versuchten, zu plötzlichen Todesfällen.

 

 

[1]Eßstörungen - Neue Erkenntnisse und Forschungsperspektiven

[2] Im Netz der Pflegemafia: Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden - Claus Fussek

[3] DIVI Jahrbuch 2013/2014 – Fortbildung und Wissenschaft in der interdisziplinären Intensivmedizin und Notfallmedizin

 

Eine Menschenmenge unterscheidet kaum zwischen subjektiv und objektiv. Es akzeptiert die Bilder, die in seinem Kopf aufgerufen werden, als real, obwohl sie meistens nur eine sehr entfernte Beziehung zu den beobachteten Tatsachen haben.“ -Gustave Le Bon

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Broschüre zum Nestlé Skandal 1974
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Food Based Formulas and Blenderized Diets
Jennifer Kitner - Food Based Formulas an
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Der menschlichen Dummheit sind keine Grenzen gesetzt. Manche Frauen lassen sich eine Magensonde legen, um GEWICHT ZU VERLIEREN. Und bezahlen $1600 dafür. In a scathing critique of the K-E diet, David L. Katz M.D., asked, “Why not chemotherapy-induced nausea and anorexia for weight loss? If you don’t need a medical condition for a nasogastric tube, why should cancer be required for chemotherapy? Why not a medically-induced coma/anesthesia for weight loss?”

 


30 Ärzte machen diese "Feeding Tube Diet", obwohl die Patientinnen in der Regel das verlorene Gewicht sofort wieder zurück bekommen. 



Dieser Testbericht vermittelt den Eindruck, dass Trinknahrungen wie bei Alice im Wunderland eigentlich alle Gewinner sind. Es gehört nicht viel dazu, "ausgewogene" Inhaltsstoffe zu haben.

Den Gewinner SATURO würde ich sogar noch ungesünder als Fresubin beurteilen, weil künstliche Süßstoffe enthalten sind. Die schlechtesten Benutzerbewertungen hat TRINKKOST FRUITY COMPLETE, die einzige Trinknahrung mit natürlichen Inhaltsstoffen, ein weiterer Beweis, dass wir in einer Idiokratie leben.

 

 

Hinter diesem bizarren Werbespot steht das französische Ministerium für den Kampf gegen Drogen. Welches Interesse hat die Regierung daran, dass die Menschen Fresubin trinken?

(Fresubin wurde also von der NASA entwickelt?)

 

 

Ein Beispiel einer getarnten Werbesendung (Pro 7):

Soylent ist eine gehypte Trinknahrung, welche in Kanada verboten wurde!!!!

Diese Propaganda-Sendung vermittelt den Eindruck, dass man mit diesem Gebräu wie von selbst Muskelmasse zunehmen und Fettmasse abnehmen würde. Mit cleveren Marketingkampagnen lassen sich leichtgläubige Konsumenten täuschen wie in dem Film SOYLENT GREEN.

 

Die Ernährungsberaterin in diesem Video hört sich ganz vernünftig an.

 

 

 

 

 

 

 

Viele post-apokalyptische, dystopische Szenarien, aus denen früher Filme gemacht wurden, werden in der Gegenwart Realität.



Kommentare: 14
  • #14

    !! (Dienstag, 05 Januar 2021 09:35)

    DU BIST IN EINER PSYCHATRIE GELANDET HUNGERST DICH IN DEN TOD UND VERFASST HIER EINEN TEXT DER ALLES UND JEDEN SCHLECHT REDET. ALSO DAS ZB.Frisubin DIR !!! PERSÖNLICH !! NICHT !!GEHOLFEN HAT !! ..HAT WAS MIT DEINEM KÖRPER ZU TUN ,DENN DU SCHEINST JA VORHER PRIMA AN DEINER SELBSTZERSTÖRUNG GEARBEITET ZU HABEN.ABER NEINDIE NATZI DEUTSCHEN ÄRTZE SIND ES. JEDER WILL DIR SCHADEN.ALLE SIND HINTER DIR HER...
    ICH MEINE JEDER MENSCH MIT VERSTAND DURCHSCHAUT DICH SOFORT.DU BIST HASSERFÜLLT UND GIBST DEN HASS DURCH SOLCHE TEXTE WEITER. MAL ANGENOMMEN EIN UNWISSENDER MENSCH STÖßT AUF DEINE SEITE SO BLÖD WIE DIE MANCHEN SIND WÜRDEN SIE DIR DEN MIST ABKAUFEN [Ich habe mir erlaubt diesen Kommentar auf das wesentliche zu kürzen. Hasskommentare sind erlaubt, sie sollten aber nicht seitenlang sein. Anmerk. der Verfasser]

  • #13

    Rosalie (Montag, 14 Dezember 2020 00:13)

    Danke für den zwar sehr emotional anmutenden Beitrag, aber er überzeugt durch Kompetenz. Als Ernährungswissenschaftlerin kann ich die Darstellungen nur bestätigen. Der Bericht hat mir wieder einmal gezeigt, wie obrigkeitshörig wir Deutschen sind. Wenn uns jemand sagt: das ist gut für dich , so sind wir froh, dass uns jemand den Weg weist und wir so gerettet werden. Aber dass es in der Medizin noch nie darum ging jemanden zu retten, muss doch jetzt so langsam jeder begriffen haben, der mal hinter die Kulissen schaut. Es geht doch lediglich darum, aus der Krankheit der Leute Kapital zu schlagen, aber das will und kann keiner glauben , der die Verantwortung für seinen Körper, seine Gesundheit an fremde in weißen Kitteln oder an andere Personen abgegeben hat. Ich bin keine Verschwörungstheoretikerin, sondern die am eigenen Leib gerade erfährt, wie wichtig es ist, mit sich und dem eigenen Körper in Kontakt zu sein. Und es tut mir in der Seele weh, wenn ich Schmähkommentare zu dem Frisubinartikel lese. Eigentlich hätten die Schmähbriefe allesamt mit: „ich habe Angst“ beginnen müssen. Das wäre ehrlicher gewesen und eventuell auch für jene Autoren dieser Kommentare ein erster Schritt ins Erwachsensein.
    Ich freue mich, dass es dieser wertvolle Beitrag über Frisubin und Co hier ins Netz geschafft hat. Danke, der Artikel hat mir mal wieder die Augen geöffnet.

  • #12

    Eofko (Sonntag, 20 September 2020 15:26)

    Dieser Artikel ist totaler Quatsch.

  • #11

    Akrol Mene (Samstag, 05 September 2020 10:06)

    Ich würde sagen, dass die Person die diesen Artikel veröffentlicht hat, zurecht in die Psychiatrie gelandet ist.
    Am besten sollte sie auch dort bleiben. Denn dort ist sie bestimmt gut aufgehoben.

  • #10

    Friedrich Söllner (Donnerstag, 03 September 2020 23:17)

    Soviel Mist habe ich noch nie in einem Artikel gelesen!

  • #9

    Soleil (Samstag, 18 Juli 2020 00:29)

    Ich finde diesen Beitrag hier sehr verstörend und zu verallgemeinert . Verdauungsbeschwerden können bei jeder Kleinigkeit auftreten , ich selber habe zum Beispiel keinerlei Probleme mit der Einnahme von Fresubin . Der Durchfall entsteht häufig dadurch , dass viele nicht wissen , dass man die 300ml nicht schnell trinken soll , sondern innerhalb von 20-30 Minuten . Dadurch ist es kein Wunder , dass man Durchfall bekommt , wenn man es wie eine normale Schokomilch snackt .
    Also der Beitrag ist viel zu verallgemeinert und absoluter Schwachsinn . Probiert es aus , Unverträglichkeiten sind was ganz normales .

  • #8

    venezuela (Mittwoch, 15 Juli 2020 17:35)

    sehr sehr verstörend was HIER über Fresubin gehetzt wird. Nichts als destruktive Kritik, man kommt auf die Idee, es handele sich bei dem Autor um eine verschmähte Liebe haha...meine Güte, natürlich soll man sich gesund und natürlich ernähren, aber für viele Menschen reicht die natürliche gesunde Ernährung nícht mehr aus. Ich esse sehr ausgewogen und gesund, habe aber 10 Kilo abgenommen und kriege sie einfach nicht mehr zurück, bin völlig abgemagert, kann kein Fleisch essen, kommt mir einfach alles hoch. Durch 1-2 Fl. Fresubin habe ich langsam zugenommen und bin nicht mehr so gestresst, weil ich mal 1 Mahlzeit verpasse. empfinde überhaupt kein Völlegefühl im Gegenteil, es hilft mir mehr zu essen und da mir gesundes wie Salat & Co. am besten schmeckt, bin ich sehr begeistert von Fresubin. Mittlerweile muss ich es an manchen Tagen nicht trinken, weil mein Magen immer größer wird und ich sehr guten Appetit bekommen.

  • #7

    Sandra (Sonntag, 24 Mai 2020 09:25)

    Schaut man sich die Website weiter an, so stößt man auf weitere Verschwörungstheorien, was mich an der Glaubwürdigkeit dieses Artikels zweifeln lässt.
    Beschäftigt man sich mit der Gabe von Fresubin, so wird schnell klar, dass es keine Mahlzeit ersetzen, sondern zusätzlich verabreicht werden soll. Ich selbst arbeite im medizinischen Bereich (und nein, ich bekomme weder Geld noch sonstige Vorteile durch diesen Kommentar) und hatte bereits mehrere Patienten, die auf Grund eines unkontrollierten Gewichtsverlusts zusätzlich Fresubin erhielten. Kein einziger hat schneller dadurch an Gewicht verloren oder einen sinstigen Schaden davon getragen.
    Als Leser eines solchen Artikels frage ich mich, welche wissenschaftlichen Belege gibt es für diese Behauptungen? Welche Quellen wurden genutzt? Für mich zeigt dieser Artikel lediglich die Wut einer Person, die sich Hilfe durch Zusatznahrung erhofft hat, diese aber ausblieb. So schlimm dies auch ist, sollte man, wenn man solche Anschuldigungen verbreitet, sachlich und informativ bleiben.

  • #6

    Kathrin (Dienstag, 19 Mai 2020 10:13)

    Niemand hindert dich daran, an deiner Essstörung zu sterben. Du bist einer von denen, die sich ihre "Krankheit" selbst zuzuschreiben haben und die im Gesundheitssystem Ressourcen besetzen, die dringend von wirklich kranken Menschen benötigt werden. Wen interessiert es, ob du Fresubin trinkst oder nicht? Tu es oder lass es, "gesund" werden kannst du mit oder ohne Fresubin. Dein Wohlstands-mi-mi-mi ist absolut lächerlich.

  • #5

    Dominique (Sonntag, 03 Mai 2020 21:05)

    Ich bin nach dem Artikel völlig irritiert. Ich dachte, Fresubin ist ok für eine gesunde Gewichtszunahme. Schade

  • #4

    Thomas (Dienstag, 11 Februar 2020 20:39)

    Absoluter Schwachsinn. Beschäftigen Sie sich mal mit den vielen Darmerkrankungen, als sich hier völlig talentfrei auf Verschwörungstheorien zu berufen.


  • #3

    Beatrice (Samstag, 25 Januar 2020 12:59)

    Mit Interesse verfolge ich alle Artikel zu Fresubin, da meinem Manndies verordnet wurde.
    Dieser Artikel wirkt ziemlich aggressiv. Ich teile durchaus die Ansicht einer ausgewogenen Ernährung bei Bedarf mit eigens gefertigter "Flüssig"nahrung aus hochwertigen naturbelassenen Lebensmitteln
    Was hier die Schilderung einer Unverträglichkeit oder gar negative Folgen einer Zusatzernährung stört, ist die gleichzeitig gemachte Aussage, dass im direkten Vergleich Personen mit oder ohne Sondenernährung nicht länger leben.
    Nicht länger bedeutet im Umkehrschluss aber auch: die Personen mit Sondenernährung verstarben/versterben deshalb auch nicht früher...

  • #2

    verena (Mittwoch, 18 Dezember 2019 20:50)

    Mein Arzt hat mir Fresubin verschrieben, weil ich unter Appetitlosigkeit leide, kaum noch etwas gegessen und stark abgenommen habe. Durch das Zeug habe ich noch mehr abgenommen, da ich immer nach der Einnahme starken Durchfall bekam. Das kanns doch nicht sein. Was ist das für ein teurer Scheiss?

  • #1

    Richard (Sonntag, 10 November 2019 20:16)

    Alles was in diesem Artikel steht ist völliger Blödsinn und absolut aus der Luft gegriffen. Ich sorge dafür dass dieser idiotische Eintrag aus dem Internet verschwindet.

Die Webseiten dieser beiden genialen Künstler: Politicalartfranzetta Vaccine Fraud (Youtube) www.vaccinefraud.com

 

Die Charité und die Verbrechen an den Patienten (Berliner Morgenpost)

Viele ihrer Kliniken und Institute wurden in den zwölf Jahren zwischen 1933 und 1945 zu Orten der NS-Rassen- und Vernichtungsmedizin. „Teile der Ärzteschaft und des pflegenden Personals folgten bereitwillig den Paradigmen des herrschenden Regimes“, stellte Charité-Chef Karl Max Einhäupl [...] fest. 

Impfversuche an Kindern in der Nervenklinik

Wieso sie offenbar ohne erkennbare Bedenken menschenverachtende oder zumindest ethisch fragwürdige Experimente und Zwangssterilisationen an Menschen durchführten. Darunter etwa der Leiter der Kinderklinik der Charité, Georg Bessau, der [Kleinkinder] für Tuberkulose-Impfversuche missbrauchte und ihnen so vor ihrem Tod noch unermessliche Schmerzen bereitete.


Hier wird natürlich verschwiegen, dass die Vergangenheit die Gegenwart ist. Immerhin wurde mein Chefarzt Prof. Dr. Rose als Konsequenz für sein „unethisches“ Verhalten bei meiner Behandlung zum einfachen Oberarzt degradiert.

Jetzt, wo sich unter den Patienten der Grund für die Degradierung herumgesprochen hat, frage ich mich, wie sie noch ein Vertrauens-verhältnis aufbauen sollen. 

Seine mangelhafte Selbstfürsorge macht ihn mir aber etwas sympathischer, ich mache                                                                          mir  auch keine Gedanken über meine Haare.

   

Download
Ernährungsleitlinien für Magersüchtige (Charité)
Diese Leitlinien hören sich wie eine Anleitung zum "Refeeding-Syndrom" an.
Anorexia Nervosa - Ernährungstherapeutis
Adobe Acrobat Dokument 626.6 KB

 

 

 

Nachdem ich die Autorin dieser (etwas befremdlichen) Ernährungsleitlinien kontaktierte und ihr den Artikel "Die wahren Hintergründe von Essstörungen" zum Lesen gab, veranlasste sie, dass sie aus dem Internet genommen werden.

Ich hoffe, von Ärzteseite wird es noch eine gute Erklärung geben.